Frühlingspost 2018



Die ersten bunten Tupfen schauen aus der kalten Erde heraus und weisen uns dezent auf etwas Wunderbares hin. Wir freuen uns sehr, euch heute zur Frühlingspost 2018 einladen zu können. Neugierig? Na dann stürzen wir uns gleich ins Konzept!

Während die Post im letzten Frühling eher filigran ausgefallen ist, setzen wir in diesem Jahr einen Kontrast in Sache Größe. Unser Format beträgt DIN A3. Während überall die Knospen sprießen, kreieren wir auf unseren Tischen »Frühlingsblätter«. Kreieren heißt konkret: walzen!


Frühlingspapier-Kollektion per Walzendruck

Den Meisten ist das Einwalzen der Farbrolle bekannt, eigentlich machen wir dies ja, um z.B. eine Gelly-Platte gleichmäßig einzufärben oder einen Druckstock. Doch die Strukturen, die dadurch auch auf Papier entstehen, können künstlerisch wirken. Wir möchten jedoch noch weiter gehen. Seid kreativ! Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich selber Musterwalzen zu gestalten.

Mit abgebundenen Tapezierrollen, beklebten Korken, beschnitzen Nudelhölzern und vielem mehr möchten wir loslegen und walzen unsere Papiere voller Muster. Ob per Zufall oder genau geplant, mit einer Rolle lassen sich Muster und Strukturen sehr einfach großformatig anlegen.

Damit alle Papierbögen zusammenpassen, starten wir mit einer gemeisamen Farbe. Ein Farbenhersteller nennt sie „Sanfter Morgentau“ – ein helles Graugrün – das den beginnenden Frühling erahnen lässt. Dieser Farbton (es muss nicht nicht Orignalfarbe sein) ist der Grundton zu dem jede ihre persönlichen Frühlingsfarben kombinieren kann.

Am Ende erhält jede Teilnehmerin aus der Gruppe 9 Papierbögen im Format DIN A 3, die sich sehr schön zum Weiterverarbeiten eignen. Zum Kaschieren von Büchern und Schachteln, für Collagen, Briefumschläge. Oder wie wäre es mit einer frühlingshaften Tapezierung?

Das Prinzip
9 Teilnehmer gestalten 9 Musterbögen und senden 8 davon am Tag X per Post an die anderen Teilnehmer des Projektes. So begleiten uns die schönen Briefe durch den Frühling.

Projektdaten
Format: DIN A3 (297 x 420 mm)
Technik: Musterwalzendruck (Walze selbstgemacht)
Material: Papier
Farbe: „Sanfter Morgentau“ + Eigene Wahl
Umfang: 9 Exemplare
Porto: Großbrief 9 x 1,45 Euro = 13,05 Euro
(Der Bogen wird einmal gefaltet. Das Porto kann sich durch Teilnehmer aus dem Ausland erhöhen)

Zeitrahmen
Versenden der Listen: 2. März 2018
Projektdauer: 19. März bis 20. Mai 2018

Anmeldung
19. bis 25. Februar 2018 Bitte melde dich über dieses Formular an und wundere dich nicht, dass du keine Bestätigung bekommst, die Daten landen sicher bei uns!


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Zubehör
Papierplausch
Walzendruck-Pinterest Board

Walzendrucke • Edlerkunst
Farbwalze Zufall • Jennifer Coyne Qudeen
Nudelholz und Spitze • Doityu
Klopapierrollen • Robruhn
Klopapierrollen • Truoriginal

Button zum Mitnehmen:







Papierplausch

Papierplausch ©post-kunst-werk

Michaela: Diese Woche war ich Einkaufen, Papier-Einkaufen, das macht mir viel mehr Spaß als Klamotten-Kaufen. Zum Glück brauche ich ja für meine Workshops immer reichlich Material und darf so von Zeit zu Zeit die Vorräte wieder auffüllen. Gerne hätte ich dich mit genommen zum Einkaufen, Tabea, aber leider bist du zu weit weg. Also zeige ich dir meine Einkäufe und wir plauschen ein bisschen über unsere Lieblingspapiere.

Tabea: Da wäre ich gern dabei gewesen! Obwohl ich Papier auch gerne einkaufe, tue ich dies seit Jahren eher selten. Ich lebe in einem alten Grafiker- und Künstlerhaus, welches ein großes Papiererbe birgt. Ich bin immer wieder entzückt, wenn sich zwischen dem vielen Müll, wunderbare Papierbestände auftun. Shoppinglaune kommt bei mir jetzt trotzdem auf … die DDR lässt grüßen!


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Michaela: Das Papier ist ja der Hammer! Das Motiv hätte ich gerne als Stempel!
Zum Bedrucken, egal ob mit Stempeln, Schablonen oder Siebdruck nutze ich am liebsten farbige Papiere. Somit habe ich schon einen Grundfarbton und kann durch die Druckfarben einen schönen Farbklang erzeugen. Diesmal habe ich mir einige Büttenpapiere mitgenommen Bugra Bütten in Graublau und grünlich und dazu ein zartgrünes Ingres Papier. Ich mag die raue Oberfläche und die gerippte Struktur des Papiers und nutze die Papiere gerne für Bucheinbände.
Das grünliche Papier habe ich schon für die Frühlingspost eingekauft ... Psst!

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Tabea: Wenn ich das so sehe, ist Shopping doch ganz praktisch. Man bekommt genau das Papier, das man gern hätte ;o) Conqueror verwende ich oft als Vorsatzpapier. Die gerippte Oberflächenstruktur sieht so edel und klassisch aus. Man möchte es immer streicheln und betätscheln. Ebenso begeistert mich die sanfte Farbauswahl, die es gibt. Meist haben sogar kleine Läden Farben im Sortiment, die mir gefallen. Die geerbte Schublade voll mit Bütten und Ingrespapiere habe ich selbstverständlich zuerst überfallen. Ich denke jedoch, für die Frühlingspost ist noch was übrig. Die meisten meiner Postkunst-Arbeiten entstanden auf unserem »Papier des Hauses«.

Besonders gern habe ich Ingres Abreißblöcke. Jedes Papier darin hat eine andere Farbe. Fürs freie und schnelle Arbeiten perfekt, weil die Blöcke handlich sind. Sie sind schnell aus dem Regal gezogen und man kann gleich loslegen.


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Tabea: Zum Bücherbinden verwende ich gern ein Papier namens »F-Color«, welches ich vor 18 Jahren bei einem Buchbinder in Weimar gekauft habe. Es war mein »Abschluss-Einkauf«, mit dem ich dann in den Zug gestiegen bin, um nie wieder nach Weimar in den Laden zu kommen. Daher habe ich nur noch ein paar Bögen in meinem Bestand. Das Papier ist extra zum Bucheinbinden gedacht. Es ist dünn und trotzdem sehr belastbar und kann gut Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Besonders ist, dass dieses Papier eine außergewöhnliche Grauauswahl hat. Die 4 Bücher sind damals für meine Diplomarbeit entstanden …


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Neulich haben wir schöne Buchbindepapierreste in einer Kartonagenwerkstatt geschenkt bekommen. Vielleicht ist es auch »Color«-Papier, denn ich weiß, dass es dies mit vielen verschiedenen Oberflächenbeschaffenheiten gibt. Leinenstrukturen, Rinde, Holzeffekt wird per Papier imitiert.


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Aber das ist schon Luxus, denn in normalen Bastelläden liegt das nicht gerade herum. 

Michaela: Das sieht aus wie »Efalin« oder »Surbalin«. Damit arbeite ich auch gerne. Durch eine freundliche Spende im vergangenen Jahr habe ich auch noch große Vorräte an verschiedenen Einbandpapieren in unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Davon muss ich in der nächsten Zeit nochmal einige Portionen von den Rollen abschneiden und gepresst liegen lassen, denn sie sind durch lange gerollte Lagerung kaum noch glatt zu bekommen. Ein Papiervertreter erzählte mir letztens, dass die Papierfirmen besondere Schneidemaschinen haben, die das »Rollengedächtnis« des Papiers brechen, das funktioniert wohl über Hitze, sehr spannend.

Papierplausch ©post-kunst-werk

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Neben diesen edlen Papieren nutze ich auch ganz gerne einfache Pack-und Verpackungspapiere. So hebe ich meist die braunen Papiere, in die die feinen Bütten eingerollt werden genauso auf, schneide sie auf passende Formate und nutze sie zum Drucken und Buchbinden. Auch einfaches Tonpapier und Fotokarton, die es ja auch in schönen Farbtönen gibt, nutze ich für meine Drucke.

Tabea: Ja, das ist bei mir ähnlich. Ich verwende alle Papier, die mir handhabbar erscheinen. Im letzten Jahr haben wir sehr große Vorkommen von Papierproben im ehemaligen Atelier entdeckt. Viele der Proben waren im Din-Format und ich habe meinen Kalender daraus gebunden. Das war ein Traum, fast jede Seite war aus einem anderen, wunderbaren Papier. Faszinierend all die farblichen Abstufungen im Weißbereich, die sogar im Anschnitt zur Geltung kommen.


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Vielleicht lohnt es sich, bei Druckereien vor Ort, mal nachzufragen. Wobei man ehrlich sagen muss, dass die Papiervielfalt sehr eingeschränkt wurde. Unser Bedürfnis nach günstigen Druckpreisen zwingt die Druckereien, pragmatisch und kostengünstig mit Papier zu arbeiten. Sie kaufen in großen Mengen eine kleine Auswahl an Papier, welches mainstreamtauglich ist. 


Papierplausch ©post-kunst-werk
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Michaela: Weißes Papier brauche ich natürlich auch. Für die Innenseiten meiner Bücher nutze ich sehr gerne ein günstiges Universal-Zeichenpapier, das einem Werkdruck-Papier sehr ähnlich ist. Es hat nur ein Flächengewicht von 70 g/m2 (zum Vergleich: einfaches Kopierpapier hat meist 80 g/m2), aber es hat ein sehr hohes Volumen, fühlt sich also dicker an, ist naturweiß und hat eine leicht raue Oberfläche, auf die man gut zeichnen oder schreiben kann.  

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Tabea: Das ist ja mal ein Tipp! Werd ich ausprobieren. Ich wollte dich schon lange mal fragen, welches Papier du für deine Buchblöcke verwendest. Ich nehm auch gern gutes aber erschwingliches Papier, dicke Papierblöcke wie diesen hier. Ich zeichne und aquarelliere ja gern mal in meine Skizzenbücher, da ist ein etwas schwereres Volumenpapier perfekt geeignet.


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Michaela: Ja, das ist ja das gleiche Papier, nur in stärker, in höherer Grammatur, wie der Fachmann sagt. Auch auf der dünneren Variante arbeite ich manchmal mit Wasser.

Tabea: Habe ich noch nicht bemerkt, dass es das Papier auch in dünner gibt. Sehr lustig. – Mein diesjähriger Kalender hat ein Volumen sondergleichen. Ich habe Aquarellpapier verwendet, auch aus unserem DDR-Bestand. Es ist eher selten, dass ein Aquarellpapier dünn ist und gleichzeitig von beiden Seiten verwendbar. Ich war also entzückt, als ich es entdeckte. Gerissenes Papier kann im Anschnitt sehr schön haptisch sein. Man sollte aber wirklich genau überprüfen, ob sich ein Papier für ein bestimmtes Vorhaben auch eignet. Hier war es grenzwertig, denn das Buch möchte nun immer sehr gern zuschlagen, wenn es eigentlich offen vor mir liegen sollte.

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Es gibt für nahezu jede Technik spezielles Papier. Ich bin nun nicht so der Typ, der da von sich aus eine riesen Papiersammlung eröffnet hätte. Ich hatte viele Jahre besagten dicken Block (s. o.) für alles Mögliche im Gebrauch. Durch die Papierauswahl hier im Haus konnte ich es mal ausprobieren. Ja, manchmal macht es Sinn, sich genau das richtige Papier zu zulegen.

Zum Drucken eignet sich zum Beispiel dieses hauchdünne Papier wunderbar. Dadurch, dass das Papier so dünn ist, kann man es sehr gut an den Druckstock reiben und der Abdruck wird sehr scharf und genau. Seht ihr, es hat so kleine Fädchen auf der Oberfläche. Ich vermute, es bekommt dadurch Stabilität. Denn, wenn man das Papier vom Druckstock löst (Monotypie, Linoldruck, Holzdruck), muss es schon etwas aushalten. Druckfarbe kann ganz schön beharrlich zwischen Papier und Druckstock »kleben«. 


Papierplausch ©post-kunst-werk
Michaela: Ach, das war aber fein, mit dir durch deine Papiervorräte zu stöbern. Wir sollten noch betonen, dies ist keine Werbung, wir werden für die Links nicht bezahlt! Und vielleicht habt ihr Postkünstlerinnen ja auch ganz besondere Papiervorlieben und Bezugsquellen, lasst es uns wissen!

 Tabea: Ja, alle Empfehlungen sind selbst erprobt und vielleicht inspirieren sie euch ja. Wir könnten jetzt wohl noch eine Weile weiterplaudern. Da wir bei jeder Postkunst Papier verwenden, war dieses Gespräch echt mal nötig. Ich konnte einiges lernen und würde gern noch mehr. Ich bin gespannt auf eure Kommentare …


Eure Tabea und Michaela

Klapp-Karten-Kiste





Gestern reichte es. Die Zeit der bunten Adventsstreifenwand ist Ende Januar endgültig vorbei. Abgeräumt und gestapelt brauchten die Karten sofort ein neues Zuhause.


Einige Streifen der schwarzen Pappe, aus der meine Karten gemacht sind, lagen sowieso noch rum. Passenderweise hatten sie genau die gleiche Höhe wie der Kartenstapel, mussten also nur noch auf die richtige Länge gebracht werden und ein passender Boden dazu geschnitten werden. Als Deckel dient meine Streifenkarte, an die Kiste mit einem Leinenstreifen angebracht, so dass sie als Klappdeckel funktioniert.





Damit der ganze dicke Stapel auch wieder aus der Kiste herausfindet und man bequem blättern kann, habe ich ein Band eingebaut, das von unten alles anhebt.







Mit Kügelchen zum anfassen. In den Boden habe ich zwei Löcher gebohrt, durch die das Band innen in der Kiste befestigt ist.



Natürlich habe ich das Etikett noch beschriftet ...
um dann beim Hochladen der Fotos zu merken, was ich da geschrieben habe:



Stimmt doch nicht! Bin ich meiner Zeit voraus? Scheinbar bin ich schon gut in 2018 angekommen. Jetzt habe ich das Etitkett einfach abgerissen. Also Klappe zu, Kiste fertig.

Wir wissen, ihr scharrt schon alle mit den Hufen und freut euch auf die Frühlingspost, aber wir verraten noch nichts. Nur soviel: An meine große Magnetwand werden die Ergebnisse der Frühlingspost nicht passen, es wird größer! Neugierig? Am 19. Februar geht's los!

Ich freu mich schon

Eure Michaela

Willkommen im Vorfrühling



Was stören unsere Augen dichter Nebel und Niederschlag vor dem Fenster, wo wir doch beides schließen können! Fenster zu, Augen zu und sich ausmalen, was so vor uns liegt: zarte Knospen, frische Farben, ein warmer Lufthauch, Vogelstimmen und selbstverständlich »Frühlingspost«! Dieser Beitrag hätte auch gut »Unter Dach und Fach« heißen können. Denn da wir unsere kommende Postkunst-Aktion schon mal anteasern wollten, haben wir vor ein paar Tagen angefangen zu planen und eh wir uns versahen, stand das ganze Konzept. Unser Ideen-Ping-Pong war nicht zu bremsen. Und ganz klar, das anstehende Postkunst-Projekt wird ganz wunderbar! Wir schweben im Vorfrühling. Merkt euch schon den 19. Februar vor, da geht es los!



Also herzlich Willkommen im Jahre 2018! Gut gelandet? Kreative Vorsätze gefasst? Wir haben auf jeden Fall viel vor. Dabei hilft uns die gut angelaufene Steady-Aktion. Schon nach so kurzer Zeit konnten wir die 50%-Unterstützungs-Marke überschreiten. Seht hier! Danke all denen, die so spontan auf den Mitmach-Button geklickt haben. Für all die, die noch grübeln (wir haben hi und da gehört, dass die Technik abschreckend wirkt), lest euch doch unser Steady-Update durch, da gibt es einen Tipp zur nachhaltigen Bezahlvariante. Zudem bekommt jede, die sich bei Steady anmeldet, ein Benutzerkonto. Mit diesem könnt ihr ein Abo nicht nur einrichten, sondern auch verwalten und jeder Zeit ändern, kündigen, die Beträge runter- oder hochstufen. Niemand muss sich also vor einer Abo-Falle fürchten.



Und schon entdeckt? Unsere Lieblingslinks in der Seitenleiste? So eine Link-Liste belebt einen Blog erst. Blogs ohne Blogrolle (Wie kann man dieses Dings noch sinnvoll benennen? Wir mussten feststellen, dass Blogrolle nicht so eine tolle Bezeichnung ist – aber jeder weiß sofort, was gemeint ist. Also her damit, wenn jemand DIE Bezeichnung gefunden hat.) wirken etwas unsympatisch und kommen einem vor wie eine Einbahnstraße. Nun war ja klar, dass es unmöglich ist, alle Post-Kunst-Teilnehmerinnen bei uns einzureihen. Also waren wir glücklich, als wir die Idee hatten, unsere Abonentinnen in unserer Seitenleiste sichtbar zu machen.

Du unterstützt uns und findest dich nicht in unserer Sidebar? Schreib uns deine Web- oder Instagram-Adresse und wir fügen dich ein!

Es grüßen euch . Michaela und Tabea

Adventspost-Finissage

Ach, was war der wieder schön, der Advent in diesem Jahr, so bunt und gestreift. Jetzt zwischen den Tagen nehmen wir beide euch wieder mit zu uns nach Hause für die Finissage. Abschluss der Ausstellung. Tabea und ich haben wieder so unglaublich viel Extrapost bekommen. Alle Karten haben sich wunderbar zusammengefügt zu einem Gesamtkunstwerk. 

Bei mir zuhause hängt die Adventspost wieder in der Küche an der großen Pinnwand mit Fenster zur Straße, also eigentlich öffentlich. Nur wohnen wir in einer Sackgasse und so viele Leute kommen nicht vorbei. An der Wand habe ich die Karten farblich sortiert von oben (rot) bis unten (grün). Die Farbstreifen ergänzen sich und fügen sich zusammen, Töne finden sich wieder und Streifen setzen sich fort. 


Im Gesamtbild und im Detail gibt es so viel zu entdecken.





Tabea, schau mal, deine Karte hat eine Schwester, und die Straße führt aufs Haus zu. Wie sieht es denn bei dir aus? Hängen sie noch an der Wand, oder hast du die Karten schon verarbeitet?

Jetzt habe ich mich instinktiv umgedreht und an meine Wand geschaut, aber die ist ja schon leer! Es gibt nämlich einige Karten-Schwestern, was mir natürlich sehr gefallen hat. Gesammelt habe ich sie also in meinem Zimmer, damit ich mich immer an ihnen laben kann. Einige Eckkombinationen sind schon sehr interessant und viele Farbklänge haben mir gefallen, obwohl es deutlich nicht meine Instinktfarben sind.


Besonders gefallen hat mir ja das Vögelchen von Katrin, auch der Orangefarbklang von Martina mit Grauriegel dazwischen und ach die herrlichen Streifen von mano und faszinierend die Musterstreifen von Regnitzflimmern – auf dem ersten Blick sieht es aus wie eine Collage, aber es sind sehr feine Stempel! Ich musste mir auf die Finger klopfen, denn ich könnte nun noch viel mehr Lieblingskarten auflisten.




Auch die Rückseiten boten Erfreulichkeiten. Selbstgeschnitzte Motivstempel, Bushlettering und schöne Handschrift, tolle Briefmarken …





Dieses Jahr hatte ich schnell meinen Plan (hier einzusehen), was aus den Karten werden soll und habe vorgesorgt. Per Post trafen also die nötigen Untensilien ein. Und trotz der Fülle an Karten, fand ich passend große Buchringe. Schnell alles gelocht mit dem klassischen Bürolocher – außer einer Karte wollte da auch jede reinpassen – und schon war mein Postkartenbuch fertig. Als Bühne kam natürlich meine Vorarbeiten für meine diesjährige Adventspostkarte in Frage. Noch Fragen?





So schnell war ich noch nie fertig mit der Nachbearbeitung. Und was hast du so mit deinen Karte geplant Michaela?

Ich glaube, meine Karten dürfen noch ein bischen hängen bleiben, so weihnachtlich sind sie ja gar nicht. Bunt geht auch im Januar.

Nun bin ich gespannt, was aus EUREN Karten so wird. Gern könnt ihr dazu kommentieren oder posten. Die Link-Liste bleibt offen.

Eure Michaela und Tabea